Grillen mit dem Smoker


Die richtige Bedienung des Smokers ist das Um- und Auf in der Anwendung. Ich habe festgestellt, dass es unterschiedlichste Meinungen gibt, wie es richtig geht. Deswegen einen gefragt, der es wissen muss: einen Koch auch Lousianna, der bei mir in der Nähe in einem Restaurant gekocht hat. 

Die richtige Bedienung ist sehr simpel: zuerst wird mit ausreichend Holz (z.B. Kirschenholz) angeheizt, bis eine richtige Glut entsteht.  Das ist auch schon der Knackpunkt: es muss zu Beginn relativ viel Holz verbrannt werden, damit man loslegen kann.  

In dieser Phase wird der Deckel der Brennkammer offen gelassen, und laufend nachgelegt (Achtung vor den Flammen und Funkenflug). In dieser Phase kommt nirgends Grillgut hin.


Sobald ihr einen schönen Haufen Glut habt, könnt ihr loslegen. Die Temperatur wird über die Lüftungsschlitze an der Brennkammer und am Rauffang reguliert. Die Zieltemperatur im Smoker beträgt 110-150 Grad.

Da das Grillgut zu Beginn des Garvorganges den meißten Geschmack annimmt, lege ich am Anfang einen frischen Holzscheit dazu.

Die "Erstbefüllung" sollte für gute 3-5 Stunden reichen (abhängig von eurem Smoker).

Ab dem Zeitpunkt, wo man nachlegen muss um die Temperatur zu halten, empfiehlt der Profi aus den USA das Grillgut einzuwickeln (entweder in Grillfolie eingewickelt oder in eine Alutasse).

Da beim Smoken über sehr lange Zeiträume gegrillt wird (je nach Rezept zwischen 6-18 Stunden), kann das Fleisch zwischenzeitlich mit einem sogenannten Mop (Link zum Video) eingepinselt werden, dieser hält es saftig, verhindert das Austrocknen von außen und gibt zusätzlichen Geschmack.


Belohnt wird der lange Grillvorgang und der damit verbundene Aufwand mit großartigen Grill-Ergebnissen. Der rauchige Geschmack, die zarten Ribs die vom Knochen fallen und saftige Bratenstücke mit dem gewissen etwas machen das Smoking-BBQ zum Erlebnis!