Weber SmokeFire


Mit dem SmokeFire bringt Weber einen Pelletsgrill auf den Markt und versucht so dem Platzhirsch Traeger den Rang abzulaufen. Diese Art von Grillern sind schwer im Kommen und modern, weil sie das Smoken viel einfacher und dadurch breitentauglich machen. Der Smoker hat mir bei der Präsentation so gut gefallen, dass ich mir einen gekauft habe.


Folgende Themen findet ihr in diesem Artikel (einfach runterscrollen): 

  1. Der Aufbau
  2. Wertvolle Tipps für die Verwendung
  3. Ein Praxistest (folgt)

Der transport

Bevor wir uns dem Zusammenbau widmen, noch ein paar Worte zum Transport. Der SmokeFire wird in einer großen Transportbox geliefert, die mächtige Ausmaße hat: Länge 138cm, Breite 76cm, Höhe 80cm. 

 

Ein normaler Kombi reicht da möglicherweise nicht aus, also besorgt euch gleich einen großen Lieferwagen oder einen Anhänger.



Der Zusammenbau

Der Aufbau geht in jedem Fall einfacher, wenn ihr zu zweit arbeitet. Im Karton ist alles dabei, was ihr braucht. Einzig zwei Beilagscheiben und ein Kreuzschraubenzieher werden zusätzlich benötigt. 

Schon beim Auspacken erkennt man, dass sich Weber nicht nur Gedanken zum Grill, sondern auch bei der Verpackung gemacht hat. 

 

Zuerst werden die 3 Ösen auf den beiden Längsseiten am Boden der Verpackung gelöst. 

Dann kann man den Karton runter heben und eine schön aufgeräumte Box erscheint. Die Buchstaben auf den Kartons führen durch den Aufbau. 


Hat man die einzelnen Kartons weggeräumt, bleibt der Grill über. Die Verpackung auf der Seite, wo nicht die Elektrik ist, bleibt auf dem Griller. 

 

Dann kommt eine erste geniale Idee, die sich Weber überlegt hat: der Karton wird als Schutz verwendet, sodass man den Griller für die Montage der Beine aufkippen kann. Die Verpackung mit E stützt dabei den SmokeFire dabei, dass er nicht umfällt. Für diesen Schritt solltet ihr zu zweit sein, da der Griller zwar nicht sonderlich schwer, aber unhandlich ist. 


In dieser Position werden die Standbeine des Grillers montiert. 

Teile die zusammen gehören, sind mit verschiedenen Formen gekennzeichnet. Damit ist es easy, die richtigen Teile zusammen zu fügen. 


Nachdem man die Rollen an den Beinen des SmokeFire montiert hat, stellt man ihn, am Besten zu zweit, auf. 

 

Danach widmet man sich den Auffangschalen für Pellets und Fett. Diese sind weiters nicht zusammenzubauen, nur die Halterung wird montiert. Da gibt es eine Besonderheit, die nicht in der Anleitung steht: 


Die Halterung, in der die Auffangschale eingehängt wird, steht bei der Montage etwas weit von dem Standfuß weg. Würde man diese fest anziehen, so wie es notwendig ist das nichts wackelt, könnte das Metall verbogen werden. Dies umgeht ihr einfach, indem ihr jeweils eine Beilagscheibe unterlegt (ihr könnt das Bild durch Anklicken vergrößern).


Bevor man sich dem Innenleben des Grillers widmet, werden noch die Griffe montiert.

 

Dabei muss man nur die Reihenfolgen der Beilagscheiben auf den Schrauben beachten. Das ist sehr gut in der Anleitung beschrieben. 

 

Lasst euch hier etwas Zeit und schraubt die Schrauben wirklich gerade fest, dann wackelt der Griff nicht. 


Der Zusammenbau ist schon fast fertig. Für den Einbau des Glühstabes (Zündstab) braucht ihr einen Kreuzschraubenzieher um die Elektrikbox zu öffnen. Auf dem Foto seht ihr die zusammengebaute Vorrichtung. 

 

Der Brennstab hält übrigens für ca. 150 Anzündvorgänge, dann wird ist er zum Austauschen. 


Das Herzstück des SmokeFire ist die zentral liegende Grillbox. Diese ist sehr einfach zusammen zu bauen wie ihr an den folgenden Bildern erkennen könnt. Das Pelletsgitter wird vorsichtig in die Öffnung gesteckt, die Pelletsrutsche festgeschraubt. 



Zur optimalen Hitzeverteilung im Grill trefft ihr auf einen alten Bekannten der Webertechnik. Der SmokeFire bedient sich des gleichen Systems wie die Gasgrills und dort hat Weber bereits bewiesen das es perfekt funktioniert. 

Die Wärmeleitbleche werden nicht geschraubt, sondern nur hineingelegt. 


Der Grillrost wird so auf den Grill gelegt, dass das GBS System rechts ist. 

 

Dort ist laut Weber die Hitzeentwicklung am Stärksten. An diesem Platz wird auch das Sear Grate eingesetzt und die Steaks scharf angebraten. 


Der Zusammenbau geht einfach von der Hand und die Qualität ist beeindruckend. Jede Schraube passt perfekt und die Materialen sind perfekt bearbeitet. Ich bin gespannt wie sich der SmokeFire im ersten Praxistest schlägt. 


TIPPS & Fragen

Muss ich den Grill vor dem ersten Grillen einbrennen?

Das wird in der Anleitung beantwortet: ja, er soll für ca. 30 Minuten auf maximale Hitze aufgeheizt werden, damit Transportreste von Öl etc. ausgebrannt werden. 

 

Muss ich nach jedem Grillen den Pelletsbehälter leeren?

Wenn ihr länger nicht grillt, solltet ihr den Behälter leeren. Vor allem in der feuchten Jahreszeit

 

Kann man den Grill im Winter im Freien stehen lassen?

Lt. Weber ja, die Elektrik nimmt dadurch keine Schaden. Es wird empfohlen den Grill jedoch abzudecken um ihn vor Regen und Schnee zu schützen. 

 

Kann ich Tropftassen auf die Wärmeleitbleche stellen um die Verschmutzung zu reduzieren?

Grundsätzlich ja, die Temperaturregulierung wird dadurch nicht groß verändert. Die Ausnahme ist die Sear-Zone, dort macht es wenig Sinn, den wir wollen die maximale Hitze (Achtung vor Fettbrand). 

 

Wie reinige ich den Smokefire?

Wie bei allen anderen Grillen sollte man wie gewohnt vorgehen: Der Grill sollte vor der Reinigung ausgebrannt werden, d.h. auf maximale Temperatur hoch gefahren werden. Ist er abgekühlt kann man ihn auseinander bauen und reinigen. 

 

Ihr habt weitere Fragen? Ich beantworte sie gerne, schreibt mir einfach!