Teriyaki Ribs


Zutaten:

2 Längen Spareribs im St. Louis Cut

Marinade:

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

1/2 Tasse Soja Sauce (ca. 200ml)

1/8 Tasse Reisweinessig

1/4 Tasse Erdnussöl

1/4 Tasse Sri Racha Sauce

1/4 Tasse Honig

3 Stück Butter

 

Glace: 
3 EL Brauner Zucker

150 ml Teriyaki Sauce

3 EL Chilisauce 

Zutaten:

Rub:

3 EL Salz

1 EL Pfeffer

2 TL Curcuma

2 TL Ingwerpulver

1/2 TL Chilipulver

1 EL Brauner Zucker

1 TL Zitronengras

1 TL Chiliflocken mittelscharf

1 EL Koriander

 

Sesam

 

 



Was ist eure Lieblingsküche? Neben American BBQ ist es bei mir die asiatische Küche. Ich liebe die Vielfalt der Gewürze, die Kombinationen der Aromen und den Geschmack der Saucen. 

Warum also nicht beide Lieblingsküchen miteinander kombinieren?

Das St. Louis Style Ribs  habe ich von der Fleischwerkstatt:  

https://www.fleischwerkstatt.at/produkt/st-louis-style-ribs-absolut-steirisch/ 

Mit dem Code "grillfactory10" bekommt ihr 10% Rabatt


Vorbereitung

Am Tag vor dem BBQ bereite ich die Ribs und die Marinade vor.  Die Zutaten für den Rub werden miteinander vermischt und beiseite gestellt. 

 

Dann widmen wir uns den Ribs: die Silberhaut an Unterseite ziehen wir ab. Wie das am Einfachsten geht zeige ich euch HIER

 

Anschließend beträufle ich die Ribs mit etwas Olivenöl und reibe sie mit dem Rub ein. 


Die Ribs werden vakuumiert und verbringen dann die Nacht im Kühlschrank. 

Wer ernsthaft BBQ betreibt und seinen Gästen etwas besonderes bieten möchte, der sollte einen Vakuumierer daheim haben. Durch das Vakuum zieht der Rub noch besser in das Fleisch.


Das Vukuumieren beschleunigt notfalls auch den Prozess des Marinierens, falls ihr mal zu spät dran sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr Lebensmittel damit länger haltbar machen könnt. Der Vakuumierer kommt auch z.B. beim Pastrami zum Einsatz! 

Die Sauce für die Marinade wird in einem Topf aufgekocht: Das Erdnussöl wird erhitzt und dann kommen der Reissweinessig, die Sojasauce, die Sri Racha Sauce und der Honig hinzu. Ein paar Minuten einkochen und über Nacht kalt stellen. 

Die Zwiebeln, der Knoblauch und die Butter kommen am nächsten Tag zum Einsatz. 



BBQ Day

Der Griller läuft auf 150 Grad und ist im indirekten Setup ausgerichtet? Perfekt, dann kann es losgehen: 

Die Ribs kommen in eine Alutasse und die grob geschnittenen Zwiebeln und der Knoblauch kommen in die Tasse. Auf die Ribs werden 3  Stück kalte Butter gelegt. 

Anschließend werden die Ribs mit der Marinade übergossen. 


Die Alutasse decke ich mit Staniol Papier zu.

 

TIPP: Damit die Folie nicht direkt am Fleisch liegt, kommt bei mir immer Butcher Paper zwischen Fleisch und Alufolie. Warum könnt ihr HIER nachlesen. 

 

Die zugedeckte Tasse wird in der indirekten Zone des Grill für ca. 3 1/2 Stunden bei 150 Grad gegrillt.


Die Teriyaki Sauce

Neben dem asiatisch angehauchten Rub, ist die Teriyaki Sauce Hauptbestandteil der Ribs.

 

Um die Sauce servier-fertig zu bekommen, müssen wir zuerst 3 EL Braunen Zucker in einem Topf erhitzen und sobald er zu karamellisieren beginnt, wird mit der Teriyaki Sauce aufgefüllt. 

 

Dann wird solange gerührt und auf niedriger Stufe erwärmt, bis die Konsistenz der Sauce passt. Sollte die Konsistenz Schwierigkeiten machen, könnt ihr mit Creme-Fine arbeiten. Damit gelingt es sicher! 



Das Finale

Nach 3 1/2 Stunden sind Ribs in der Alutasse schon richtig fein und beim Öffnen der Alutasse (Achtung Heiss, Grillhandschuhe verwenden!!!) kommt euch ein herrlicher Duft entgegen. 

Die Ribs werden ohne Tasse in die indirekte Zone des Grills gelegt und mit einem Pinsel üppig mit der Teriyaki Marinade bestrichen. 

Diesen Vorgang wiederhole ich die nächsten 30 Minuten immer wieder. Währenddessen werden die Ribs mit geschlossenem Deckel mit der Resthitze (zwischen 130-150 Grad) glaciert. 


Nachdem ich die Ribs glaciert habe, bestreue ich sie noch mit etwas Sesam und serviere sie mit der übrigen Teriyaki Sauce! 

 

Lasst euch die Teriyaki Ribs schmecken! 



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